Ein Cranach für Kronach

Christus und die Samariterin am Jakobsbrunnen

Christus und die Samariterin am Jakobsbrunnen

Im Sommer 1994 fand auf der Festung Rosenberg die eindrucksvolle Ausstellung “Lucas Cranach – ein Maler-Unternehmer aus Franken” statt. Die vom Haus der Bayerischen Geschichte organisierte Ausstellung ging von Kronach (Mai – August) noch nach Leipzig. In einem Katalog-Band sind das Ausstellungskonzept und Forschungsergebnisse erläutert.

Für Kronach war in die eigens für die Ausstellung sanierten Schauräume eine besondere Ausstellungsarchitektur entwickelt, bei der ein Schlußpunkt mit einem der letzten Werke von Lucas Cranach gesetzt worden war, dem großformatigen Leinwandbild ´Christus und die Samariterin am Jakobsbrunnen´.

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20 Jahre Städtepartnerschaft Kronach – Kiskunhalas

20 Jahre Partnerschaft mit Kiskunhalas

20 Jahre Partnerschaft mit Kiskunhalas

20 Jahre Städtepartnerschaft Kronach – Kiskunhalas
Die offizielle Besiegelung der Städtepartnerschaft Kiskunhalas-Kronach fand am am 27. Mai 1995 in Kronach statt
(vorausgegangen war im Herbst 1994 in Kiskunhalas die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden durch die Bürgermeister Zoltan Toth und Manfred Raum)
In der Feierstunde zur Besiegelung der Partnerschaft im Mai 1995 in Kronach richtete ich nach der Begrüßung der Delegationen aus Kiskunhalas und Hennebont und der Festgäste folgende Worte an die Festversammlung:

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Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Altbürgermeister Baptist Hempfling

Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Altbürgermeister Baptist Hempfling

Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Altbürgermeister Baptist Hempfling


In einer Feierstunde im Historischen Rathaus wurde am 30. Dezember 1991 Altbürgermeister Baptist Hempfling zum Ehrenbürger der Stadt Kronach ernannt. Dabei hielt ich folgende Festansprache:

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Die KWG – das war einmal…

Im Jahr 2011 wurde die Kronacher Wohnungsbaugesellschaft (KWG) von ihren Eigentümern (Stadt Kronach und Landkreis Kronach) durch Mehrheiten im Stadtrat und im Kreistag verkauft. Was damit angerichtet wurde, stellt sich erst langsam heraus. Die Diskussionen um die KWG gehen jedenfalls weiter.
Und das war die KWG einmal:
Die KGW - Comic

Die KWG war nicht nur ein Wohnungsbauunternehmen mit ca. 900 Wohnungen und damit der wichtigste Wohnungsvermieter in Kronach, der sich als kommunales Unternehmen sozial verpflichtet fühlte, die KWG war darüber hinaus ein wichtiges Instrument der Stadtentwicklung, das sich in vielen Situationen als sehr wertvoll für die Stadt erwiesen hat.
Durch den Verkauf hat sich die Stadtratsmehrheit dieses Instrument aus der Hand nehmen lassen (während die meisten Kreisräte vermutlich eh nur am Kaufpreisanteil des Landkreises, am „schnellen Geld“, interessiert waren).
Dass die KWG damals in keiner einfachen Situation war, ist unbestritten, es gab jedoch auch andere Lösungen als die Privatisierung.
Doch diese Lösungen hätten mehr Kopfzerbrechen und das „Bohren dicker Bretter“ bedeutet, und dazu waren die führenden Leute nicht bereit.
Ich habe den Verkauf der KWG nicht gutgeheißen und in der Kreistagssitzung vom 14. November 2011 meine Ablehnung folgendermaßen begründet:

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Vorbereitungsarbeiten für eine „zentraleuropäische Festungsroute“ (2008/2009)

Nach dem Entstehen einer „Baltischen Festungsroute“ wurden in Kronach die Arbeiten an einer „zentraleuropäischen Festungsroute“ bekannt. Zu einem der Initiatoren, Dr. Hans-Rudolf Neumann, habe ich Kontakt aufgenommen und ihn zu einem Vortrag in der Mitgliederversammlung des Vereins 1000 Jahre Kronach e.V. am 19. Mai 2008 eingeladen. Dr. Neumann stellte die Überlegungen für eine Festungs-Tourismus-Straße am Beispiel der „Baltischen Festungsroute“ (www.bfr.pl) vor. An dieser Festungsroute sollte die Festung Rosenberg beteiligt sein und im Rahmen europäischer Förderprogramme Unterstützung erfahren.
Für einen Förderantrag an die EU habe ich daraufhin Überlegungen angestellt und Bausteine zusammengestellt für die Begründung der Beteiligung der Stadt Kronach an dem Projekt. Dieses Manuskript wurde für die weitere Bearbeitung des Förderantrages zur Verfügung gestellt; es ist nachfolgend abgedruckt. Vgl. dazu auch meinen Aufsatz „Zukunftsperspektiven für die Festung Rosenberg“, in Zeitschrift des Vereins 1000 Jahre Kronach Nr. 41/2009, Seiten 7-9.
Soweit bekannt, wird die Realisierung einer entsprechenden „Festungsroute“ und die Zusammenarbeit fränkischer Festungen weiterverfolgt, obwohl bisher noch keine europäische Förderung erreicht wurde. Für die Festung Rosenberg wäre die Konstruktion „Zentraleuropäische Festungsroute“ – auch Projekt Forte Cultura genannt – ein nicht hoch genug einzuschätzendes Marketing-instrument, das mit allem Nachdruck verfolgt werden muß.
Den ganzen Beitrag können sie sich hier herunterladen und ansehen: Download PROJEKt_FORTE_CULTURA
Manfred Raum/20.12.13

 
Manfred Raum