Rede zum 65. Geburtstag von Heinrich Schreiber

„Lieber Herr Schreiber, werte Familienmitglieder, liebe Gäste,

seien Sie alle herzlich willkommen auf der Festung Rosenberg! Ich begrüße Sie im Namen des Stadtrates, der hier soeben getagt hat und dabei auf jeden Fall einen wichtigen Punkt in großer Einmütigkeit beschlossen hat. Diese Einmütigkeit betrifft Sie, Herr Schreiber, einmal wollen wir alle Ihnen ganz herzlich zu Ihrem 65. Geburtstag gratulieren und Ihnen vor allem Gesundheit und noch viel Schaffenskraft wünschen!
Einmütig hat der Stadtrat aber auch einen Beschluß gefaßt, der Ihre Person betrifft, und zu dessen Bekanntgabe und Ausführung wir Sie alle eingeladen haben.
Zu Ihrem 60. Geburtstag, Herr Schreiber, haben wir uns im historischen Rathaussaal getroffen und Ihnen dort die kleine Broschüre mit den „Freundschaftsbekenntnissen“ überreichen können.

Heute, zum 65. Geburtstag, steht uns das historische Rathaus wegen der noch andauernden Sanierung nicht zur Verfügung. Also gratulieren wir Ihnen in der ehemaligen Schloßkapelle des Fürstbischofs, und ich meine, hier – mit Kunstwerken von hohem Rang umgeben (z.B. des Adam Kraft aus Nürnberg) und unter der Obhut der heiligen Maria und des heiligen Johannes – hier ist eigentlich auch ein sehr viel angemessenerer Rahmen für eine Ehrung für den KRONACHER Heinrich Schreiber gegeben.

Würdigungen und Auszeichnungen für sein künstlerisches Schaffen hat Heinrich Schreiber in großer Zahl vorzuweisen. Einen Überblick über sein künstlerisches Werk gibt der zur Jubiläumsausstellung im Kronacher Kunstverein erschienene Katalog. Die Ausstellung und die Verzeichnisse in dieser Schrift lassen das 40-jährige künstlerische Schaffen von Heinrich Schreiber Revue passieren, und es sind natürlich auch viele bekannte Beiträge aus unserer Stadt dabei, angefangen vom Marienbrunnen aus dem Jahr 1960 bis hin zum imposanten Erinnerungsstein in der Nikolaussiedlung, der dieses Jahr aufgestellt wurde.
Kronach ohne die von Heinrich Schreiber gestalteten Brunnen – für die in nächster Zeit ein Brunnenführer entstehen soll -, Kronach ohne die vielen kleinen künstlerischen Beigaben von Heinrich Schreiber, ich denke an Türgriffe oder die „Housnküh“ auf der Stadtmauer einschließlich des künstlerischen Hinweisschildes an der Stadtmauer, – Kronach wäre um vieles ärmer!

Doch nicht allein oder in erster Linie wegen seines künstlerischen Schaffens will der Stadtrat der Stadt Kronach den KRONACHER Heinrich Schreiber würdigen, sondern wegen seines besonderen bürgerschaftlichen Engagements in unserer Stadt. Wir schätzen uns glücklich, mit Heinrich Schreiber nicht nur einen Künstler von so bedeutendem Rang in den Mauern unserer Stadt beheimatet zu haben, sondern auch einen echten Kronacher, der sich in vielerlei Hinsicht um seine Stadt und seine Mitbürger kümmert. Der Stadtrat der Stadt Kronach hat diesen ehrenamtlichen Einsatz von Heinrich Schreiber zum Anlaß für eine besondere Auszeichnung genommen und es fällt, genauso wie bei seinen Kunstwerken, schwer, auch in diesem Bereich das gesamte Wirken von Heinrich Schreiber zu erfassen und darzustellen.
Heinrich Schreiber hat klar abgegrenzte Lebenskreise, seine künstlerische Arbeit als Steinmetz und Bildhauer z.B., seine Familie, seine Kirche, seine Stadt und ihre Menschen. Diese Lebenskreise überlagern und überdecken sich und nehmen – ähnlich wie die Schüsseln bei einem römischen Brunnen – auf, was bei dem einen oder anderen überquillt.

Heinrich Schreiber hat sich in seiner Kirche ehrenamtlich engagiert, er war viele Jahre Pfarrgemeinderatsvorsitzender und hat in dieser Funktion z.B. wesentlich das Entstehen der Nikolaussiedlung am Kreuzberg mit geprägt.
Aber Heinrich Schreiber ist nicht nur in seiner Kirche tätig, er ist als ein engagierter Mitstreiter in der Aktion 365 bekannt und sieht sich der Ökumene besonders verpflichtet. In einer Stadt, in der gerade die Erinnerungen an den Dreißigjährigen Krieg eine besondere Tradition darstellen, war dies ja nicht von vorne herein – zumindest vor 40 Jahren als Schreiber in Kronach anfing – von einem guten Katholiken zu erwarten. Den Höhepunkt dieser von Heinrich Schreiber mitgestalteten Entwicklung durften wir heuer mit dem ökumenischen Kirchentag erleben. Für alle weiteren im kirchlichen Bereich vollbrachten Wohltaten wird Heinrich Schreiber sicher an anderer Stelle weiteres Lob zu Teil werden.
In einem anderen Kreis hat Heinrich Schreiber unsagbar viel bewirkt und mit geholfen, ich meine den Arbeitskreis für Heimatpflege, bei dem die Erhaltung der ausgeprägten Martern- und Bildstock-Landschaft unserer Stadt und des Landkreises Kronach insgesamt einen Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit bildet. Zusammen mit Kreisheimatpfleger Roland Graf und vielen weiteren Helfern hat Heinrich Schreiber wesentlich dazu beigetragen, daß diese steinernen Zeugen einer ausgeprägten Volksfrömmigkeit, aber oft auch Zeugen des Zeitgeschehens erhalten geblieben sind oder erneuert werden konnten. Heinrich Schreiber hat auf diesem Betätigungsfeld oftmals seine künstlerische und handwerkliche Arbeitskraft ohne Entlohnung eingesetzt. Als Beispiel aus der jüngsten Zeit möchte ich an die Wiederaufstellung der Marter an den „Tittels-Staffeln“ erinnern, die nunmehr im Sockel die Jahreszahl 2000 trägt.

Als Mitbürger stellt Heinrich Schreiber gerne seinen Rat und sein Wissen zur Verfügung. Ohne sich aufzudrängen, ist er doch häufig mit seinen Ratschlägen und Hinweisen ein hilfreicher Gesprächspartner. So werden gemeinschaftliche Projekte in unserer Stadt immer wieder von ihm initiiert oder gefördert. Als ein Beispiel möchte ich die Einrichtung des Steinmetz- und Bildhauermuseums hier auf der Festung Rosenberg nennen. Heinrich Schreiber hat es vor Jahren mit konzipiert und mit vielerlei Beigaben ausgestattet, vom Handwerkszeug bis zu bearbeiteten Steinen. Und er hat damit erreicht, daß in der Ecke hinter der Artilleriekaserne ein anschauliches kleines Zentrum für diese Künste vorhanden ist, über das sich viele freuen und das gerade bei unserer Sommerakademie zu einem Zentrum der Lebens- und Schaffensfreude wird, wenn dort – von zum Teil weit her Gereisten – schweißtreibende Arbeit verrichtet wird.

Heinrich Schreiber begleitet so auf vielfältige Art das tägliche Geschehen in unserer Stadt. Weit gespannt sind seine Interessen und seine Betätigungsfelder. Er stärkt beispielsweise die Arbeit des Aktionskreises Synagoge e.V., der die Sanierung des ehemaligen Synagogengebäudes in der Johann-Nikolaus-Zitter-Straße betreibt. Oder er stärkt die Städtepartnerschaftsarbeit der Stadt, indem er die Bronzereliefs für einen Partnerschaftsbrunnen in der Rosenau entwirft, aber auch selbst mit Ausstellungen seines Schaffens in den Partnerstädten in Erscheinung tritt.

Dies alles – und es hätten noch viele weitere beispielhafte ehrenamtliche Aktivitäten des Jubilars aufgezählt werden können – ist das Besondere, das mit der Vergabe der „Goldenen Ehrenmedaille der Stadt Kronach“ an Heinrich Schreiber heute gewürdigt werden soll.
Heinrich Schreiber hat sich besondere Verdienste um unsere Stadt erworben. Er ist ein Mitbürger, dessen Denken, Arbeiten und dessen Kunst darauf zielen, anderen zu helfen.
Im Namen der Stadt, der Kronacher Bevölkerung und des Stadtrates sage ich Ihnen herzlichen Dank!
Ich gratulieren noch einmal zum heutigen Geburtstag und ich gratuliere zur Verleihung der Goldenen Ehrenmedaille!“

 
Rede zum 65. Geburtstag von Heinrich Schreiber

„Lieber Herr Schreiber, werte Familienmitglieder, liebe Gäste,

seien Sie alle herzlich willkommen auf der Festung Rosenberg! Ich begrüße Sie im Namen des Stadtrates, der hier soeben getagt hat und dabei auf jeden Fall einen wichtigen Punkt in großer Einmütigkeit beschlossen hat. Diese Einmütigkeit betrifft Sie, Herr Schreiber, einmal wollen wir alle Ihnen ganz herzlich zu Ihrem 65. Geburtstag gratulieren und Ihnen vor allem Gesundheit und noch viel Schaffenskraft wünschen!
Einmütig hat der Stadtrat aber auch einen Beschluß gefaßt, der Ihre Person betrifft, und zu dessen Bekanntgabe und Ausführung wir Sie alle eingeladen haben.
Zu Ihrem 60. Geburtstag, Herr Schreiber, haben wir uns im historischen Rathaussaal getroffen und Ihnen dort die kleine Broschüre mit den „Freundschaftsbekenntnissen“ überreichen können.

Heute, zum 65. Geburtstag, steht uns das historische Rathaus wegen der noch andauernden Sanierung nicht zur Verfügung. Also gratulieren wir Ihnen in der ehemaligen Schloßkapelle des Fürstbischofs, und ich meine, hier – mit Kunstwerken von hohem Rang umgeben (z.B. des Adam Kraft aus Nürnberg) und unter der Obhut der heiligen Maria und des heiligen Johannes – hier ist eigentlich auch ein sehr viel angemessenerer Rahmen für eine Ehrung für den KRONACHER Heinrich Schreiber gegeben.

Würdigungen und Auszeichnungen für sein künstlerisches Schaffen hat Heinrich Schreiber in großer Zahl vorzuweisen. Einen Überblick über sein künstlerisches Werk gibt der zur Jubiläumsausstellung im Kronacher Kunstverein erschienene Katalog. Die Ausstellung und die Verzeichnisse in dieser Schrift lassen das 40-jährige künstlerische Schaffen von Heinrich Schreiber Revue passieren, und es sind natürlich auch viele bekannte Beiträge aus unserer Stadt dabei, angefangen vom Marienbrunnen aus dem Jahr 1960 bis hin zum imposanten Erinnerungsstein in der Nikolaussiedlung, der dieses Jahr aufgestellt wurde.
Kronach ohne die von Heinrich Schreiber gestalteten Brunnen – für die in nächster Zeit ein Brunnenführer entstehen soll -, Kronach ohne die vielen kleinen künstlerischen Beigaben von Heinrich Schreiber, ich denke an Türgriffe oder die „Housnküh“ auf der Stadtmauer einschließlich des künstlerischen Hinweisschildes an der Stadtmauer, – Kronach wäre um vieles ärmer!

Doch nicht allein oder in erster Linie wegen seines künstlerischen Schaffens will der Stadtrat der Stadt Kronach den KRONACHER Heinrich Schreiber würdigen, sondern wegen seines besonderen bürgerschaftlichen Engagements in unserer Stadt. Wir schätzen uns glücklich, mit Heinrich Schreiber nicht nur einen Künstler von so bedeutendem Rang in den Mauern unserer Stadt beheimatet zu haben, sondern auch einen echten Kronacher, der sich in vielerlei Hinsicht um seine Stadt und seine Mitbürger kümmert. Der Stadtrat der Stadt Kronach hat diesen ehrenamtlichen Einsatz von Heinrich Schreiber zum Anlaß für eine besondere Auszeichnung genommen und es fällt, genauso wie bei seinen Kunstwerken, schwer, auch in diesem Bereich das gesamte Wirken von Heinrich Schreiber zu erfassen und darzustellen.
Heinrich Schreiber hat klar abgegrenzte Lebenskreise, seine künstlerische Arbeit als Steinmetz und Bildhauer z.B., seine Familie, seine Kirche, seine Stadt und ihre Menschen. Diese Lebenskreise überlagern und überdecken sich und nehmen – ähnlich wie die Schüsseln bei einem römischen Brunnen – auf, was bei dem einen oder anderen überquillt.

Heinrich Schreiber hat sich in seiner Kirche ehrenamtlich engagiert, er war viele Jahre Pfarrgemeinderatsvorsitzender und hat in dieser Funktion z.B. wesentlich das Entstehen der Nikolaussiedlung am Kreuzberg mit geprägt.
Aber Heinrich Schreiber ist nicht nur in seiner Kirche tätig, er ist als ein engagierter Mitstreiter in der Aktion 365 bekannt und sieht sich der Ökumene besonders verpflichtet. In einer Stadt, in der gerade die Erinnerungen an den Dreißigjährigen Krieg eine besondere Tradition darstellen, war dies ja nicht von vorne herein – zumindest vor 40 Jahren als Schreiber in Kronach anfing – von einem guten Katholiken zu erwarten. Den Höhepunkt dieser von Heinrich Schreiber mitgestalteten Entwicklung durften wir heuer mit dem ökumenischen Kirchentag erleben. Für alle weiteren im kirchlichen Bereich vollbrachten Wohltaten wird Heinrich Schreiber sicher an anderer Stelle weiteres Lob zu Teil werden.
In einem anderen Kreis hat Heinrich Schreiber unsagbar viel bewirkt und mit geholfen, ich meine den Arbeitskreis für Heimatpflege, bei dem die Erhaltung der ausgeprägten Martern- und Bildstock-Landschaft unserer Stadt und des Landkreises Kronach insgesamt einen Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit bildet. Zusammen mit Kreisheimatpfleger Roland Graf und vielen weiteren Helfern hat Heinrich Schreiber wesentlich dazu beigetragen, daß diese steinernen Zeugen einer ausgeprägten Volksfrömmigkeit, aber oft auch Zeugen des Zeitgeschehens erhalten geblieben sind oder erneuert werden konnten. Heinrich Schreiber hat auf diesem Betätigungsfeld oftmals seine künstlerische und handwerkliche Arbeitskraft ohne Entlohnung eingesetzt. Als Beispiel aus der jüngsten Zeit möchte ich an die Wiederaufstellung der Marter an den „Tittels-Staffeln“ erinnern, die nunmehr im Sockel die Jahreszahl 2000 trägt.

Als Mitbürger stellt Heinrich Schreiber gerne seinen Rat und sein Wissen zur Verfügung. Ohne sich aufzudrängen, ist er doch häufig mit seinen Ratschlägen und Hinweisen ein hilfreicher Gesprächspartner. So werden gemeinschaftliche Projekte in unserer Stadt immer wieder von ihm initiiert oder gefördert. Als ein Beispiel möchte ich die Einrichtung des Steinmetz- und Bildhauermuseums hier auf der Festung Rosenberg nennen. Heinrich Schreiber hat es vor Jahren mit konzipiert und mit vielerlei Beigaben ausgestattet, vom Handwerkszeug bis zu bearbeiteten Steinen. Und er hat damit erreicht, daß in der Ecke hinter der Artilleriekaserne ein anschauliches kleines Zentrum für diese Künste vorhanden ist, über das sich viele freuen und das gerade bei unserer Sommerakademie zu einem Zentrum der Lebens- und Schaffensfreude wird, wenn dort – von zum Teil weit her Gereisten – schweißtreibende Arbeit verrichtet wird.

Heinrich Schreiber begleitet so auf vielfältige Art das tägliche Geschehen in unserer Stadt. Weit gespannt sind seine Interessen und seine Betätigungsfelder. Er stärkt beispielsweise die Arbeit des Aktionskreises Synagoge e.V., der die Sanierung des ehemaligen Synagogengebäudes in der Johann-Nikolaus-Zitter-Straße betreibt. Oder er stärkt die Städtepartnerschaftsarbeit der Stadt, indem er die Bronzereliefs für einen Partnerschaftsbrunnen in der Rosenau entwirft, aber auch selbst mit Ausstellungen seines Schaffens in den Partnerstädten in Erscheinung tritt.

Dies alles – und es hätten noch viele weitere beispielhafte ehrenamtliche Aktivitäten des Jubilars aufgezählt werden können – ist das Besondere, das mit der Vergabe der „Goldenen Ehrenmedaille der Stadt Kronach“ an Heinrich Schreiber heute gewürdigt werden soll.
Heinrich Schreiber hat sich besondere Verdienste um unsere Stadt erworben. Er ist ein Mitbürger, dessen Denken, Arbeiten und dessen Kunst darauf zielen, anderen zu helfen.
Im Namen der Stadt, der Kronacher Bevölkerung und des Stadtrates sage ich Ihnen herzlichen Dank!
Ich gratulieren noch einmal zum heutigen Geburtstag und ich gratuliere zur Verleihung der Goldenen Ehrenmedaille!“

 
Rede zum 65. Geburtstag von Heinrich Schreiber

„Lieber Herr Schreiber, werte Familienmitglieder, liebe Gäste,

seien Sie alle herzlich willkommen auf der Festung Rosenberg! Ich begrüße Sie im Namen des Stadtrates, der hier soeben getagt hat und dabei auf jeden Fall einen wichtigen Punkt in großer Einmütigkeit beschlossen hat. Diese Einmütigkeit betrifft Sie, Herr Schreiber, einmal wollen wir alle Ihnen ganz herzlich zu Ihrem 65. Geburtstag gratulieren und Ihnen vor allem Gesundheit und noch viel Schaffenskraft wünschen!
Einmütig hat der Stadtrat aber auch einen Beschluß gefaßt, der Ihre Person betrifft, und zu dessen Bekanntgabe und Ausführung wir Sie alle eingeladen haben.
Zu Ihrem 60. Geburtstag, Herr Schreiber, haben wir uns im historischen Rathaussaal getroffen und Ihnen dort die kleine Broschüre mit den „Freundschaftsbekenntnissen“ überreichen können.

Heute, zum 65. Geburtstag, steht uns das historische Rathaus wegen der noch andauernden Sanierung nicht zur Verfügung. Also gratulieren wir Ihnen in der ehemaligen Schloßkapelle des Fürstbischofs, und ich meine, hier – mit Kunstwerken von hohem Rang umgeben (z.B. des Adam Kraft aus Nürnberg) und unter der Obhut der heiligen Maria und des heiligen Johannes – hier ist eigentlich auch ein sehr viel angemessenerer Rahmen für eine Ehrung für den KRONACHER Heinrich Schreiber gegeben.

Würdigungen und Auszeichnungen für sein künstlerisches Schaffen hat Heinrich Schreiber in großer Zahl vorzuweisen. Einen Überblick über sein künstlerisches Werk gibt der zur Jubiläumsausstellung im Kronacher Kunstverein erschienene Katalog. Die Ausstellung und die Verzeichnisse in dieser Schrift lassen das 40-jährige künstlerische Schaffen von Heinrich Schreiber Revue passieren, und es sind natürlich auch viele bekannte Beiträge aus unserer Stadt dabei, angefangen vom Marienbrunnen aus dem Jahr 1960 bis hin zum imposanten Erinnerungsstein in der Nikolaussiedlung, der dieses Jahr aufgestellt wurde.
Kronach ohne die von Heinrich Schreiber gestalteten Brunnen – für die in nächster Zeit ein Brunnenführer entstehen soll -, Kronach ohne die vielen kleinen künstlerischen Beigaben von Heinrich Schreiber, ich denke an Türgriffe oder die „Housnküh“ auf der Stadtmauer einschließlich des künstlerischen Hinweisschildes an der Stadtmauer, – Kronach wäre um vieles ärmer!

Doch nicht allein oder in erster Linie wegen seines künstlerischen Schaffens will der Stadtrat der Stadt Kronach den KRONACHER Heinrich Schreiber würdigen, sondern wegen seines besonderen bürgerschaftlichen Engagements in unserer Stadt. Wir schätzen uns glücklich, mit Heinrich Schreiber nicht nur einen Künstler von so bedeutendem Rang in den Mauern unserer Stadt beheimatet zu haben, sondern auch einen echten Kronacher, der sich in vielerlei Hinsicht um seine Stadt und seine Mitbürger kümmert. Der Stadtrat der Stadt Kronach hat diesen ehrenamtlichen Einsatz von Heinrich Schreiber zum Anlaß für eine besondere Auszeichnung genommen und es fällt, genauso wie bei seinen Kunstwerken, schwer, auch in diesem Bereich das gesamte Wirken von Heinrich Schreiber zu erfassen und darzustellen.
Heinrich Schreiber hat klar abgegrenzte Lebenskreise, seine künstlerische Arbeit als Steinmetz und Bildhauer z.B., seine Familie, seine Kirche, seine Stadt und ihre Menschen. Diese Lebenskreise überlagern und überdecken sich und nehmen – ähnlich wie die Schüsseln bei einem römischen Brunnen – auf, was bei dem einen oder anderen überquillt.

Heinrich Schreiber hat sich in seiner Kirche ehrenamtlich engagiert, er war viele Jahre Pfarrgemeinderatsvorsitzender und hat in dieser Funktion z.B. wesentlich das Entstehen der Nikolaussiedlung am Kreuzberg mit geprägt.
Aber Heinrich Schreiber ist nicht nur in seiner Kirche tätig, er ist als ein engagierter Mitstreiter in der Aktion 365 bekannt und sieht sich der Ökumene besonders verpflichtet. In einer Stadt, in der gerade die Erinnerungen an den Dreißigjährigen Krieg eine besondere Tradition darstellen, war dies ja nicht von vorne herein – zumindest vor 40 Jahren als Schreiber in Kronach anfing – von einem guten Katholiken zu erwarten. Den Höhepunkt dieser von Heinrich Schreiber mitgestalteten Entwicklung durften wir heuer mit dem ökumenischen Kirchentag erleben. Für alle weiteren im kirchlichen Bereich vollbrachten Wohltaten wird Heinrich Schreiber sicher an anderer Stelle weiteres Lob zu Teil werden.
In einem anderen Kreis hat Heinrich Schreiber unsagbar viel bewirkt und mit geholfen, ich meine den Arbeitskreis für Heimatpflege, bei dem die Erhaltung der ausgeprägten Martern- und Bildstock-Landschaft unserer Stadt und des Landkreises Kronach insgesamt einen Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit bildet. Zusammen mit Kreisheimatpfleger Roland Graf und vielen weiteren Helfern hat Heinrich Schreiber wesentlich dazu beigetragen, daß diese steinernen Zeugen einer ausgeprägten Volksfrömmigkeit, aber oft auch Zeugen des Zeitgeschehens erhalten geblieben sind oder erneuert werden konnten. Heinrich Schreiber hat auf diesem Betätigungsfeld oftmals seine künstlerische und handwerkliche Arbeitskraft ohne Entlohnung eingesetzt. Als Beispiel aus der jüngsten Zeit möchte ich an die Wiederaufstellung der Marter an den „Tittels-Staffeln“ erinnern, die nunmehr im Sockel die Jahreszahl 2000 trägt.

Als Mitbürger stellt Heinrich Schreiber gerne seinen Rat und sein Wissen zur Verfügung. Ohne sich aufzudrängen, ist er doch häufig mit seinen Ratschlägen und Hinweisen ein hilfreicher Gesprächspartner. So werden gemeinschaftliche Projekte in unserer Stadt immer wieder von ihm initiiert oder gefördert. Als ein Beispiel möchte ich die Einrichtung des Steinmetz- und Bildhauermuseums hier auf der Festung Rosenberg nennen. Heinrich Schreiber hat es vor Jahren mit konzipiert und mit vielerlei Beigaben ausgestattet, vom Handwerkszeug bis zu bearbeiteten Steinen. Und er hat damit erreicht, daß in der Ecke hinter der Artilleriekaserne ein anschauliches kleines Zentrum für diese Künste vorhanden ist, über das sich viele freuen und das gerade bei unserer Sommerakademie zu einem Zentrum der Lebens- und Schaffensfreude wird, wenn dort – von zum Teil weit her Gereisten – schweißtreibende Arbeit verrichtet wird.

Heinrich Schreiber begleitet so auf vielfältige Art das tägliche Geschehen in unserer Stadt. Weit gespannt sind seine Interessen und seine Betätigungsfelder. Er stärkt beispielsweise die Arbeit des Aktionskreises Synagoge e.V., der die Sanierung des ehemaligen Synagogengebäudes in der Johann-Nikolaus-Zitter-Straße betreibt. Oder er stärkt die Städtepartnerschaftsarbeit der Stadt, indem er die Bronzereliefs für einen Partnerschaftsbrunnen in der Rosenau entwirft, aber auch selbst mit Ausstellungen seines Schaffens in den Partnerstädten in Erscheinung tritt.

Dies alles – und es hätten noch viele weitere beispielhafte ehrenamtliche Aktivitäten des Jubilars aufgezählt werden können – ist das Besondere, das mit der Vergabe der „Goldenen Ehrenmedaille der Stadt Kronach“ an Heinrich Schreiber heute gewürdigt werden soll.
Heinrich Schreiber hat sich besondere Verdienste um unsere Stadt erworben. Er ist ein Mitbürger, dessen Denken, Arbeiten und dessen Kunst darauf zielen, anderen zu helfen.
Im Namen der Stadt, der Kronacher Bevölkerung und des Stadtrates sage ich Ihnen herzlichen Dank!
Ich gratulieren noch einmal zum heutigen Geburtstag und ich gratuliere zur Verleihung der Goldenen Ehrenmedaille!“

 
Gratulation für Heinrich Schreiber zum 65. Geburtstag

Gratulation für Heinrich Schreiber zum 65. Geburtstag am 23. Oktober 2000 mit Verleihung der Goldenen Ehrenmedaille

Für seine Verdienste verlieh die Stadt Kronach dem akademischen Bildhauer Heinrich Schreiber ihre Goldene Ehrenmedaille. Bei der Übergabe anläßlich seines 65. Geburtstages führte ich zur Würdigung des Künstlers, der zu jener Zeit schon mit weiteren für die Stadt Kronach bedeutsamen Werken, z.B. dem Schöpfungsbrunnen für das Landesgartenschaugelände, der heute auf dem „Konrad-Popp-Platz“ steht (siehe Bild) oder der „Stadtgeschichtspromenade“ (siehe www.kronach1003.de) beschäftigt war, aus:

Hier lesen Sie die komplette Rede zum 65. Ehrentag von Heinrich Schreiber: Zur Rede

 
Rede zum 65. Geburtstag von Heinrich Schreiber

„Lieber Herr Schreiber, werte Familienmitglieder, liebe Gäste,

seien Sie alle herzlich willkommen auf der Festung Rosenberg! Ich begrüße Sie im Namen des Stadtrates, der hier soeben getagt hat und dabei auf jeden Fall einen wichtigen Punkt in großer Einmütigkeit beschlossen hat. Diese Einmütigkeit betrifft Sie, Herr Schreiber, einmal wollen wir alle Ihnen ganz herzlich zu Ihrem 65. Geburtstag gratulieren und Ihnen vor allem Gesundheit und noch viel Schaffenskraft wünschen!
Einmütig hat der Stadtrat aber auch einen Beschluß gefaßt, der Ihre Person betrifft, und zu dessen Bekanntgabe und Ausführung wir Sie alle eingeladen haben.
Zu Ihrem 60. Geburtstag, Herr Schreiber, haben wir uns im historischen Rathaussaal getroffen und Ihnen dort die kleine Broschüre mit den „Freundschaftsbekenntnissen“ überreichen können.

Heute, zum 65. Geburtstag, steht uns das historische Rathaus wegen der noch andauernden Sanierung nicht zur Verfügung. Also gratulieren wir Ihnen in der ehemaligen Schloßkapelle des Fürstbischofs, und ich meine, hier – mit Kunstwerken von hohem Rang umgeben (z.B. des Adam Kraft aus Nürnberg) und unter der Obhut der heiligen Maria und des heiligen Johannes – hier ist eigentlich auch ein sehr viel angemessenerer Rahmen für eine Ehrung für den KRONACHER Heinrich Schreiber gegeben.

Würdigungen und Auszeichnungen für sein künstlerisches Schaffen hat Heinrich Schreiber in großer Zahl vorzuweisen. Einen Überblick über sein künstlerisches Werk gibt der zur Jubiläumsausstellung im Kronacher Kunstverein erschienene Katalog. Die Ausstellung und die Verzeichnisse in dieser Schrift lassen das 40-jährige künstlerische Schaffen von Heinrich Schreiber Revue passieren, und es sind natürlich auch viele bekannte Beiträge aus unserer Stadt dabei, angefangen vom Marienbrunnen aus dem Jahr 1960 bis hin zum imposanten Erinnerungsstein in der Nikolaussiedlung, der dieses Jahr aufgestellt wurde.
Kronach ohne die von Heinrich Schreiber gestalteten Brunnen – für die in nächster Zeit ein Brunnenführer entstehen soll -, Kronach ohne die vielen kleinen künstlerischen Beigaben von Heinrich Schreiber, ich denke an Türgriffe oder die „Housnküh“ auf der Stadtmauer einschließlich des künstlerischen Hinweisschildes an der Stadtmauer, – Kronach wäre um vieles ärmer!

Doch nicht allein oder in erster Linie wegen seines künstlerischen Schaffens will der Stadtrat der Stadt Kronach den KRONACHER Heinrich Schreiber würdigen, sondern wegen seines besonderen bürgerschaftlichen Engagements in unserer Stadt. Wir schätzen uns glücklich, mit Heinrich Schreiber nicht nur einen Künstler von so bedeutendem Rang in den Mauern unserer Stadt beheimatet zu haben, sondern auch einen echten Kronacher, der sich in vielerlei Hinsicht um seine Stadt und seine Mitbürger kümmert. Der Stadtrat der Stadt Kronach hat diesen ehrenamtlichen Einsatz von Heinrich Schreiber zum Anlaß für eine besondere Auszeichnung genommen und es fällt, genauso wie bei seinen Kunstwerken, schwer, auch in diesem Bereich das gesamte Wirken von Heinrich Schreiber zu erfassen und darzustellen.
Heinrich Schreiber hat klar abgegrenzte Lebenskreise, seine künstlerische Arbeit als Steinmetz und Bildhauer z.B., seine Familie, seine Kirche, seine Stadt und ihre Menschen. Diese Lebenskreise überlagern und überdecken sich und nehmen – ähnlich wie die Schüsseln bei einem römischen Brunnen – auf, was bei dem einen oder anderen überquillt.

Heinrich Schreiber hat sich in seiner Kirche ehrenamtlich engagiert, er war viele Jahre Pfarrgemeinderatsvorsitzender und hat in dieser Funktion z.B. wesentlich das Entstehen der Nikolaussiedlung am Kreuzberg mit geprägt.
Aber Heinrich Schreiber ist nicht nur in seiner Kirche tätig, er ist als ein engagierter Mitstreiter in der Aktion 365 bekannt und sieht sich der Ökumene besonders verpflichtet. In einer Stadt, in der gerade die Erinnerungen an den Dreißigjährigen Krieg eine besondere Tradition darstellen, war dies ja nicht von vorne herein – zumindest vor 40 Jahren als Schreiber in Kronach anfing – von einem guten Katholiken zu erwarten. Den Höhepunkt dieser von Heinrich Schreiber mitgestalteten Entwicklung durften wir heuer mit dem ökumenischen Kirchentag erleben. Für alle weiteren im kirchlichen Bereich vollbrachten Wohltaten wird Heinrich Schreiber sicher an anderer Stelle weiteres Lob zu Teil werden.
In einem anderen Kreis hat Heinrich Schreiber unsagbar viel bewirkt und mit geholfen, ich meine den Arbeitskreis für Heimatpflege, bei dem die Erhaltung der ausgeprägten Martern- und Bildstock-Landschaft unserer Stadt und des Landkreises Kronach insgesamt einen Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit bildet. Zusammen mit Kreisheimatpfleger Roland Graf und vielen weiteren Helfern hat Heinrich Schreiber wesentlich dazu beigetragen, daß diese steinernen Zeugen einer ausgeprägten Volksfrömmigkeit, aber oft auch Zeugen des Zeitgeschehens erhalten geblieben sind oder erneuert werden konnten. Heinrich Schreiber hat auf diesem Betätigungsfeld oftmals seine künstlerische und handwerkliche Arbeitskraft ohne Entlohnung eingesetzt. Als Beispiel aus der jüngsten Zeit möchte ich an die Wiederaufstellung der Marter an den „Tittels-Staffeln“ erinnern, die nunmehr im Sockel die Jahreszahl 2000 trägt.

Als Mitbürger stellt Heinrich Schreiber gerne seinen Rat und sein Wissen zur Verfügung. Ohne sich aufzudrängen, ist er doch häufig mit seinen Ratschlägen und Hinweisen ein hilfreicher Gesprächspartner. So werden gemeinschaftliche Projekte in unserer Stadt immer wieder von ihm initiiert oder gefördert. Als ein Beispiel möchte ich die Einrichtung des Steinmetz- und Bildhauermuseums hier auf der Festung Rosenberg nennen. Heinrich Schreiber hat es vor Jahren mit konzipiert und mit vielerlei Beigaben ausgestattet, vom Handwerkszeug bis zu bearbeiteten Steinen. Und er hat damit erreicht, daß in der Ecke hinter der Artilleriekaserne ein anschauliches kleines Zentrum für diese Künste vorhanden ist, über das sich viele freuen und das gerade bei unserer Sommerakademie zu einem Zentrum der Lebens- und Schaffensfreude wird, wenn dort – von zum Teil weit her Gereisten – schweißtreibende Arbeit verrichtet wird.

Heinrich Schreiber begleitet so auf vielfältige Art das tägliche Geschehen in unserer Stadt. Weit gespannt sind seine Interessen und seine Betätigungsfelder. Er stärkt beispielsweise die Arbeit des Aktionskreises Synagoge e.V., der die Sanierung des ehemaligen Synagogengebäudes in der Johann-Nikolaus-Zitter-Straße betreibt. Oder er stärkt die Städtepartnerschaftsarbeit der Stadt, indem er die Bronzereliefs für einen Partnerschaftsbrunnen in der Rosenau entwirft, aber auch selbst mit Ausstellungen seines Schaffens in den Partnerstädten in Erscheinung tritt.

Dies alles – und es hätten noch viele weitere beispielhafte ehrenamtliche Aktivitäten des Jubilars aufgezählt werden können – ist das Besondere, das mit der Vergabe der „Goldenen Ehrenmedaille der Stadt Kronach“ an Heinrich Schreiber heute gewürdigt werden soll.
Heinrich Schreiber hat sich besondere Verdienste um unsere Stadt erworben. Er ist ein Mitbürger, dessen Denken, Arbeiten und dessen Kunst darauf zielen, anderen zu helfen.
Im Namen der Stadt, der Kronacher Bevölkerung und des Stadtrates sage ich Ihnen herzlichen Dank!
Ich gratulieren noch einmal zum heutigen Geburtstag und ich gratuliere zur Verleihung der Goldenen Ehrenmedaille!“

 
Manfred Raum